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Verabschiedung

Neue Leitung in der Heinrich-Heine-Bibliothek

Die langjährige Bibliotheksleiterin, Gudrun Seebode, wurde am 31. August mit einer Abschiedsfeier in den Ruhestand begleitet. Fast 40 Jahre verbrachte sie  in der Schmalkalder Bibliothek und zieht nun in die Welt hinaus, um mit ihrem Mann auf Reisen zu gehen. Die Musikschule bedankte sich für die gemeinsame Arbeit mit einigen Beiträgen ihrer Schüler, die auf verschiedenen Instrumenten für Frau Seebode spielten. Auch Zwecksverbandsvorsitzender Prof. Dr. Jens Goebel und Bürgermeister Thomas Kaminski lobten das Engagement der 65-Jährigen und wünschten ihr Glück für die Zukunft. Ebenso wurde die neue Leiterin Dorit Reum offiziell vorgestellt und verabschiedete sich gemeinsam, mit den Mitarbeiterinnen, mit einer lebenslangen Ehren-Mitgliedschaft für die Bibliothek, bei Gudrun Seebode.

Weiterhin wurde Christin Stengel aus ihrem freiwilligen sozialen Jahr verabschiedet und Angelika Mironenko als neue FSJ-lerin vorgestellt.

Abschlussfeier Förderprojekt

Ein Jahr lang konnten 22 Kinder im Rahmen des Förderprojekts „Auf den Spuren Martin Luthers – eine multimediale Reise“ mit digitalen Medien, z. B. Tablets, TING- Stiften und verschiedenen Apps, das Mittelalter und das Leben Martin Luthers entdecken. Am 12.06.2017 fand im Förderzentrum Schmalkalden die große Abschlussveranstaltung des Projekts statt. Eingestimmt wurden die zahlreichen Gäste mit zwei musikalischen Darbietungen von Schülern des Förderzentrums. Im Anschluss hielt die Leiterin der Heinrich-Heine-Bibliothek, Gudrun Seebode, die Eröffnungsrede, in der sie  das Erforschen der Heimatstadt Schmalkalden durch die Kinder betonte. Sie stellte auch die Projektförderer und Kooperationspartner der Heine-Bibliothek vor, ohne die das Projekt nicht hätte realisiert werden können. Auf diese Rede folgte eine Lesung der Autorin Nadine Strauß, die als Herold von Martin Luthers Leben zu berichten wusste. Sie las aus ihrem Buch „Martin Luther – Heldenmut im Mönchsgewand“, welches auch schon bei den Veranstaltungen des Förderprojekts zum Einsatz gekommen war. Die Kinder und alle anderen Gäste verfolgten aufmerksam die Lesung. Die Projektleiterin Dorit Reum stellte anschließend das Projekt genauer vor und berichtete von den einzelnen Veranstaltungen. Sie zog ein sehr positives Fazit des Projekts und betonte, dass es allen Beteiligten sehr großen Spaß gemacht habe. Die Kinder hatten in den letzten beiden Projektveranstaltungen schon einiges für die Abschlussveranstaltung vorbereitet, unter anderem digitale Bildcollagen zu Fun Facts über Luther und bekannte Redewendungen des Reformators. Diese Ergebnisse wurden natürlich auch präsentiert. Dann bekamen alle Kinder, die am Projekt teilgenommen hatten, eine Urkunde und eine Foto-CD. Der Leiter des Regionalen Förderzentrums, Jens Baumgärtel, lobte anschließend noch einmal das Projekt. Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es noch ein Büffet, welches von der Rhön-Rennsteig Sparkasse gesponsert wurde und die Bibliothek hatte Tische aufgebaut, an denen interessierte Eltern und Verwandte sich die im Förderprojekt eingesetzten Medien, z. B. TING-Stifte, zeigen lassen und sie auch selbst ausprobieren konnten.

Schüler brauchen Bücher

Für die Schule muss man viel lernen und natürlich auch wissen, wo man dafür Hilfe findet. Die meisten Schüler verlassen sich dabei vor allem auf ihren Freund und Helfer Google und Wikipedia. Doch das Fakten Angebot im Netz ist breit gestreut und gefühlt jede Internetseite sagt etwas anderes. Deshalb ist es oft einfacher und besser aus Schul- oder Sachbüchern auszuarbeiten. Doch wer hat schon ein Sachbuch zu jedem Thema, das in der Schule behandelt wird? Niemand. Dafür gibt es ja immer noch die Bibliotheken. Die Schüler einer 8. Klasse des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums und eine 7. Klasse der Staatlichen Regelschule Floh wollten sich deswegen besser über die Heinrich-Heine-Bibliothek und ihr Medienangebot informieren.
Vom langweiligen Image einer staubigen Bibliothek fanden die Schüler keine Spur. In Teams traten die Mädchen und Jungen in einem Bibliotheksquiz gegeneinander an. Die pfiffigen Gymnasiasten konnten sogar einen Sieg gegen ihre Lehrerinnen davon tragen. Und auch trockene Recherche Aufgaben fanden sie nicht vor. Mit dem erworbenen Wissen aus dem Quiz und ausgestattet mit Tablets konnten die Schüler auf digitale Schnitzeljagd gehen und hatten dabei viel Spaß.  Natürlich lieh sich nicht jeder der Jugendlichen ein Sachbuch aus, aber wenn sie zukünftig Fachbücher oder Lernhilfen für ihre Abschluss- oder Seminarfacharbeiten, Vorträge oder Hausaufgaben suchen, wissen sie ganz sicher, wo sie zu finden sind. 

Stadtführung "Auf den Spuren Martin Luthers"

Wissenswertes über Schmalkalden

 

Am 30.03.2017 war es wieder soweit. Die beiden Arbeitsgruppen des Förderprojektes „Lesen macht stark – Auf den Spuren Martin Luthers – eine multimediale Reise“ trafen sich erneut in der Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ Schmalkalden. Bei diesem Treffen sollte der Name des Projektes tatsächlich wörtlich genommen werden. Der Dekan Herr Gebauer nahm beide Gruppen von der Bibliothek aus mit auf einen Stadtrundgang, der den Spuren Martin Luthers in Schmalkalden folgte. Gespannt machten sich die Jungen und Mädchen zusammen mit Herrn Gebauer, ihren Lehrerinnen, den Mitarbeiterinnen der Bibliothek und zwei Praktikantinnen auf den Weg zur ersten Station: dem Altmarkt. Dort angekommen, stellte sich der Gruppe bereits das erste Rätsel: Warum ist da so ein komisches Viereck mitten auf dem Platz? Nach kurzem Grübeln war schnell klar, dass hier im Advent der Weihnachtsbaum steht. Was das mit Martin Luther zu tun hat? Nichts. Aber interessant fanden es die Kinder trotzdem. Der Altmarkt hat tatsächlich viel mit dem Reformator zu tun, denn von dort aus kann man sogar zwei wichtige Häuser sehen, in denen Luther seinerzeit wirkte. Nach kurzem Raten war auch schnell klar, um welche Häuser es jetzt gehen sollte: das Rathaus und natürlich die Kirche. Gespannt hörten die Jungen und Mädchen vom Schmalkaldischen Bund und seinen Mitgliedern, wie die Tage Luthers in Schmalkalden aussahen und natürlich auch wieso sich so viele wichtige Leute ausgerechnet in Schmalkalden getroffen haben. Die Antwort sollte ganz einfach sein. Schmalkalden lag zufällig in der Mitte und war damals auch gut für alle Mitglieder des Bundes erreichbar. Das Haus, das auf keinen Fall fehlen durfte, stand als nächstes auf dem Plan. Das Lutherhaus, welches damals einem Freund Luthers gehörte, der ihm während seinem Aufenthalt in Schmalkalden Unterschlupf gewährte, war extrem wichtig. Da Luther in Schmalkalden schlimm an Blasensteinen erkrankte, herrschte im Lutherhaus reger Betrieb an Besuchern. In heute noch erhaltenen Briefen kann man nachlesen, dass der Reformator zu diesem Zeitpunkt der festen Überzeugung war, sterben zu müssen. Das wollte er lieber zu Hause tun und so machte er sich in einer Kutsche mit Geleitschutz auf den Rückweg. Durch die schlechten, holprigen Straßen jedoch löste sich der Blasenstein und Martin war geheilt. Das wichtigste, aber auch unbekannteste Haus kam zum Schluss. Der Hessenhof sieht zwar nicht mehr so aus, war aber der Ort, an dem die Schmalkaldischen Artikel zum ersten Mal diskutiert wurden. Von dort aus verbreitete sich Luthers Glaubensbekenntnis um die ganze Welt. Außerdem gibt es in seinem Keller die zweitältesten Wandgemälde Europas nördlich der Alpen. Nach vielen lehrreichen Informationen machten sich alle gemeinsam, etwas geschafft aber froh, auf den Rückweg zur Bibliothek.  

Klassenführung durch die Bibliothek

Neuland Bibliothek

 

Als Kind das erste Mal in eine Bibliothek gehen. Man erinnert sich noch ganz genau, dass damals die Bibliothek ein wundervoller und geheimnisvoller Ort war. Für die meisten Kinder der dritten Klasse aus der Staatlichen Grundschule in Schmalkalden, war dieser erste wundersame Tag am vergangenen Donnerstag. Zur Einführung in die Vorgänge in der Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ Schmalkalden konnten die Schulkinder ein Bilderbuchkino bewundern und danach gleich auf spannende Schnitzeljagd durch die Bibliothek gehen. Die Jungen und Mädchen begaben sich auf die spannende Suche nach Orten und Gegenständen in der Bibliothek und das nur mit einem Bild als Hinweis. Doch für die pfiffigen Kinder war das kein Problem. Schnell war alles gefunden und sie konnten sich gleich der nächsten Aufgabe stellen. Auch die Buchstaben des Alphabets zu ordnen war in Windeseile geschafft. Nach diesen kleinen Prüfungen stand nun dem Stöbern, Lesen und Ausleihen von Büchern, DVDs, CDs und Spielen nichts mehr im Wege. Ob Bücher über Fische, Tanz oder „Greg´s Tagebuch“, kaum ein Bücherwunsch blieb unerfüllt und so trat auch keines der Schulkinder mit leeren Händen den Rückweg zur Schule an.

Lesung über außergewöhnliche Lebensgeschichten

Für Autorin Maria-Ilona E. Lamprecht ist das Schreiben zur Passion geworden. „Nach dem ersten Buch („Gelebt – geliebt – bespitzelt in der DDR“) konnte ich nicht mehr aufhören.“, berichtet sie im ausgelassenen Gespräch mit dem Publikum. Wer am 22. März zu der Lesung aus „Das Nonplusultra erleben – wahre Geschichten“ in der Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ dabei war, kann das nur bestätigen. In jeder, der aus dem Werk vorgestellten, Kurzgeschichten konnten die Zuhörer Frau Lamprechts Liebe zum Schreiben spüren und ließen sich von ihr durch den Abend tragen. Die Autorin berichtete von vielen Rückschlägen in ihrem Leben und davon dass weder sie, noch die wirklich existierenden Protagonisten ihrer Kurzgeschichten sich je davon haben unterkriegen lassen. Ihre Geschichten seien nicht dazu da beispielsweise den schlimmen Leidensweg eines Krebskranken auf Papier zu bringen. Es soll lediglich um die sehr interessanten Lebensgeschichten, die für jeden anders verlaufen, gehen, von denen sie meist durch Zufall und durch ihre offene Art erfahren hat. Dem Publikum kamen Maria-Ilona E. Lamprechts Wissbegierde, ihr Mut und ihre Offenheit sehr zugute, da die Anwesenden immer wieder kleine Anekdoten zur Entstehungsgeschichte des Buches erfuhren. Besonders gefielen den Zuhörern Auszüge aus dem Gedichtband „Was das Leben bietet“. Viele waren sich einig: „Schade das Ihre Phase Gedichte zu schrieben nur ein Jahr gedauert hat.“ Und am Ende der Veranstaltung wollten weder Autorin, noch das Publikum diejenigen sein, die zuerst aufstehen und die Lesung beenden.

Medien für alle

Bibliotheken sind für alle da! Ob für Recherchen aller Art, um DVDs, CDs oder Spiele zu entleihen, für den Lesespaß in der Freizeit oder auch um sich weiterzubilden und neue Sprachen zu lernen, sind sie Anlaufstellen für jedermann. So auch für Jugendliche, die noch nicht so lange in Deutschland leben. Bücher in deutscher Sprache zu lesen, kann beim Lernen der - für nicht Muttersprachler doch sehr schwierigen - Sprache mit der komplizierten Grammatik eine große Hilfe sein. Eine Gruppe wissbegieriger Jugendlicher kam deshalb von der Staatlichen Regelschule Schmalkalden in die Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“, um mehr über die Abläufe und Regeln in einer Bibliothek zu erfahren und auch selbst Leser zu werden. Den Anfang machte ein Video-Clip, in dem ganz ohne den Einsatz von Sprache und nur durch Gesten die Funktionsweise einer Bibliothek gezeigt wurde. Mit dem Video als Grundlage wurde es nun mit einem Quiz über das gerade gesehene etwas schwieriger. Jedes der teilnehmenden Mädchen bekam ein Tablet der Bibliothek ausgeteilt und schon konnte der Rätselspaß beginnen. Mit viel Spaß wetteiferten sie gegeneinander an, denn bei dem Quiz über die Bibliotheksausleihe ging es nicht nur darum die Fragen richtig zu beantworten, sondern auch möglichst schnell. Nachdem alle Fragen beantwortet waren und die Siegerin der Quizrunde feststand, wurde direkt eine neue Runde eingeleitet, da die Jugendlichen so viel Spaß an dem kleinen Rätselwettkampf hatten. Perfekt über die Bibliothek informiert, konnte sich nun jeder in der Heinrich-Heine-Bibliothek umsehen und sogar schon die ersten Bücher ausleihen. Natürlich gab es von Bibliotheksmitarbeiterin Dorit Reum, die von der FSJlerin Christin Stengel bei der Veranstaltung unterstützt wurde, nicht nur Informationen zum Medienbestand vor Ort. Auch die Onleihe (ThueBIBnet) war ein wichtiges Thema. Wer gemütlich von Zuhause aus eBooks entleihen möchte oder kurz vor dem Urlaub noch Lektüre für unterwegs benötigt, ist mit der Onleihe gut beraten. Wer gerne mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem stehen die Bibliotheksmitarbeiterinnen jeden 2. Dienstag im Monat in der Onleihe Sprechstunde Frage und Antwort. Die nächste Onleihe Sprechstunde findet am Dienstag, den 14. März, statt.

Auf den Spuren Martin Luthers - 5. Veranstaltung

Spielend und lachend Lesen lernen und dabei das Werk Martin Luthers kennenlernen

Wie passt das zusammen?

Vergangenen Donnerstag, den 26. Januar 2017, waren erneut  15 Schüler der Pestalozzi Schule Schmalkalden und des Staatlichen Förderzentrums Schmalkalden gemeinsam mit Ihrer Lehrerin und ihrem Schuldirektor sowie 7 weitere interessierte Kinder zu Besuch in der Heinrich-Heine-Bibliothek Schmalkalden, um gemeinsam mit der Bibliotheksmitarbeiterin Frau Reum, der FSJlerin Christin Stengel und der ehrenamtlichen Lesepatin Frau Heysing das Lesen zu üben. Das Förderprojekt „Lesen macht stark“ ging bereits in die 5. Runde.

In einer kurzen Wiederholung zur Biographie Martin Luthers am Beginn der Veranstaltung wurde deutlich, wie viel Wissen zum Leben Martin Luthers sich die Kinder in den vergangenen 4 Arbeitsgemeinschaften angeeignet haben und davon auch nichts über die Ferien und Feiertage vergessen hatten.

Die Lesepatin Frau Heysing las nun vor, wie Martin Luther entführt und auf die Wartburg gebracht wurde, wo er einen Teil der Bibel ins Deutsche übersetzte. Um dieses bedeutende Werk Martin Luthers für die Kinder begreifbar zu machen, übersetzten sie mit Hilfe der Leyo-App, Tablets und dem Buch „Mein erstes Bildwörterbuch“ verschiedenste deutsche Wörter in 6 verschiedene Sprachen. Der Schwierigkeitsgrad wurde noch erhöht, indem sie mit Hilfe von TING-Stiften und dem Buch „Mein sprechendes Bildwörterbuch Englisch“ englische Wörter und am Ende sogar einfache Sätze ins Deutsche übersetzten.

Lustig wurde es, als die Kinder für unterschiedliche hochdeutsche Begriffe, die passenden Wörter in verschiedenen Dialekten finden sollten. So war es auch Martin Luther ergangen, als er damals durch Deutschland reiste.

Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv), der Stiftung Digitale Chancen sowie von „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Projektunterricht "Das Leben von Martin Luther"

„Wer ist Martin Luther und warum feiern wir in diesem Jahr 500 Jahre Reformation?“ Das war das Thema der Veranstaltung in der Heine-Bibliothek Schmalkalden für die Schüler der Weidenschule Schmalkalden am Donnerstag, den 26.1.2017.

Mit einem Bilderbuchkino wurden den Kindern Leben und Werk Martin Luthers vorgestellt. Das erworbene Wissen über Martin Luther, die Reformation und das Leben der Menschen im Mittelalter konnte im anschließenden Quiz gleich unter Beweis gestellt werden. Das Highlight der Veranstaltung war für die Kinder das Spielen mit den Tablets und der Martin-Luther-App für Kinder, die mit der Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. im Rahmen des Förderprojektes „Lesen macht stark“ im letzten Jahr gekauft werden konnten.

 

Falls auch ihre Einrichtung Interesse hat, Kindern die Thematik Luther und Reformation, oder ein anderes spannendes Thema näher zu bringen, bietet die Heine-Bibliothek nach Absprache Bilderbuchkinos oder auch kleine Projektunterrichte zu vielen verschiedenen Themen an.

Bilderbuchkino über das Leben Martin Luthers

„Wer ist Martin Luther und was ist Reformation?“, fragten sich die Jungen und Mädchen des Kindergartens Sonnenschein, als sie hörten, dass bald viele Projekte zu diesem Thema auf sie zukommen. Da dachten sich die fleißigen Erzieherinnen der Einrichtung, dass sie sich für die Auftaktveranstaltung Hilfe ins Haus holen. Die Mitarbeiterinnen der Heinrich-Heine-Bibliothek waren Überraschungsgast Nummer 1 und bildeten mit ihrem Bilderbuchkino über Martin Luthers Leben und Wirken die perfekte Überleitung zu Überraschungsgast Nummer 2: Martin Luther.

Gespannt lauschten die Kindergartenkinder der Geschichte über Martin Luthers Leben und konnten auch gleich beweisen, wie viel sie über das Mittelalter, Mönche und die Kirche wussten.

Falls auch ihre Einrichtung Interesse hat, Kindern die Thematik Luther und Reformation, oder ein anderes spannendes Thema näher zu bringen, bietet die Heine-Bibliothek nach Absprache Bilderbuchkinos oder auch kleine Projektunterrichte zu vielen verschiedenen Themen an.

Bundesweiter Vorlesetag

Bundesweiter Vorlesetag 2016 - Wecke die Leseratte in dir!

Dass Lesen lernen und die Leseförderung wichtig für Kinder sind, wissen viele. Aber bringt das wirklich was?

Studien zeigen, dass Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit durch Vorlesen ein Bezug zum Lesen vermittelt wurde, später selbst mehr Freude am Lesen entwickeln. Sie lesen häufiger und intensiver und haben in vielen Fächern im Schnitt bessere Schulnoten. Deshalb wird jedes Jahr der Bundesweite Vorlesetag in vielen Einrichtungen in ganz Deutschland durchgeführt!

Auch die Heinrich-Heine-Bibliothek beteiligte sich wieder mit einem bunten Programm. Zunächst war der Schmalkalder Bürgermeister Thomas Kaminski zu Gast, um das Projekt einzuleiten und zwei ersten Klassen aus dem Buch „Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern“, von Ingo Sieger, vorzulesen. Viele der schwierige Dinosaurier-Fachnamen, die im Buch vorkamen, waren den Schülern sogar schon ein Begriff.

Als nächster Vorleser war Bernd Gellert, Fraktionsvorsitzende der CDU Schmalkalden-Meiningen, zu Gast in der Bibliothek. Er las für eine vierte Klasse aus dem Buch von Pete Johnson: „Wie man seine absurd analogen Eltern updatet“. Durch die mit viel Witz und Humor aufwartende Lektüre konnten nicht nur die Jungen und Mädchen, sondern auch ihre Lehrerin und Herr Gellert aus vollem Herzen lachen.

Zum Abschluss las Christina Liebetrau die Geschichte „Die Olchis und der Geist der blauen Berge“ von Erhard Dietl für eine weitere Gruppe von Schülern aus der ersten Klasse. Alle Schülergruppen hörten  gespannt zu, sodass jede Lesung wie im Flug verging und hätten am liebsten noch weiter lesen lassen. Damit kann man wohl sagen, dass die Intension hinter dem Vorlesetag, dass Kinder Interesse am Lesen fassen, sehr gut erfüllt wurde!

Klassenführungen durch die Bibliothek

Schnitzeljagd in der Bibliothek

In der Heinrich-Heine-Bibliothek Schmalkalden gibt es viele Bücher, CDs und Konsolenspiele zum Ausleihen. Allein die Medien der Kinderbibliothek zählen schon über 10.000. Wie soll man da etwas finden? Das fragten sich auch die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Regelschule Schmalkalden. Sie besuchten die Bibliothek am Montag, den 14. November, und Donnerstag, den 17. November, um sich genau damit näher zu beschäftigen. Zunächst wurde aber ihr Wissen zum Verhalten in einer Bibliothek überprüft. Als klar war, dass alle super informiert waren, gingen die Schüler in kleinen Gruppen auf Schnitzeljagd in der Einrichtung. Sie bekamen einen Hinweis auf ein bestimmtes Buch und mussten es unter all den Medien finden, um den nächsten Anhaltspunkt zu erhalten. Was zunächst sehr simpel klang, stellte sich als schwieriger heraus als zunächst gedacht. Geschäftig steuerten die Jungen und Mädchen ein Regal nach dem anderen an, um schlussendlich eine literarische Figur zu finden. Ob Lucky Luke, Cinderella, Tinkerbell oder Harry Potter, am Ende hatte jede Gruppe die Aufgabe souverän gemeistert. Zum Abschluss des Besuches konnten die angemeldeten Schüler natürlich noch im Angebot der Heine-Bibliothek stöbern und sich das ein oder andere Buch, Spiel oder DVD ausleihen. Zufrieden und mit vollen Taschen ging es danach wieder zurück in die Schule.

"Was müsste Luther heute sagen" von und mit Heiner Geißler

"Redet miteinander auf Augenhöhe, gleichberechtigt und macht der Spaltung ein Ende.“

Am 11.11.2016 kamen über 200 Gäste in die Stadtkirche in Schmalkalden, um bei der Lesung von Heiner Geißler aus seinem Buch „Was müsste Luther heute sagen?“ dabei zu sein! Ursprünglich sollte sie im kleineren Rathaussaal stattfinden, jedoch war der Andrang so enorm, dass die Heinrich-Heine-Bibliothek als Veranstalter die thematisch passende Kirche mit ins Boot holte. Bei der knapp zweistündigen Lesung reichten die Gesprächsthemen von Luthers Leben, über Geißlers Leben bis hin zur Spaltung der Kirche und dem Wirken von Religion in der heutigen und damaligen Politik. Die Zuhörer erfuhren von Ähnlichkeiten im Leben der beiden Männer und konnten ihre eigene Meinung zum Thema Luther und der Spaltung der Kirche erneuern. Nach einer bunten Diskussionsrunde signierte Geißler noch fleißig die von den Zuhörern mitgebrachten Ausgaben seines Buches und der Abend konnte langsam ausklingen.

Auf den Spuren Martin Luthers - 2. Veranstaltung

Spielen, Lachen, Lesen lernen.

Vergangenen Donnerstag, den 27. Oktober, waren erneut  15 Schüler der Pestalozzi Schule Schmalkalden und des Staatlichen Förderzentrums Schmalkalden gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen sowie 7 weitere interessierte Kinder zu Besuch in der Heinrich-Heine-Bibliothek, um gemeinsam mit der Bibliotheksmitarbeiterin Frau Reum, der FSJlerin Christin Stengel, der Praktikantin Therese Pietzsch und zwei ehrenamtlichen Lesepaten Frau Heysing und Frau Hoßner das Lesen zu üben. Das Förderprojekt „Lesen macht stark“ ging in die 2. Runde.

Beim ersten Zusammentreffen hatten die Teilnehmer bereits etwas über Luthers Biografie erfahren, aber zunächst in seinen Jugendjahren einen Stopp eingelegt. Dieses Mal war seine Schulzeit und das Studium, bis hin zu seinem Eintritt in das Augustiner Kloster in Erfurt ein großes Thema. Nachdem die Lesepatinnen mit einem kurzen Vorlesetext auf die Thematik eingestimmt hatten, konnten die Kinder sich selbstständig über Mönche, das Essen und die Freizeitgestaltung im Mittelalter informieren. Dafür verwendeten sie wieder TING-Stifte und die LeYo-App und –Bücher. Nach einem kurzen Auswertungsgespräch über die einzelnen Themen konnte  jeder der Jungen und Mädchen etwas anderes berichten und gut vergleichen, wo es Unterschiede im Leben eines normalen Bürgers im Mittelalter und den Mönchen gab. Zwischendurch gab es auch ein paar spannende Lernvideos über Luthers Leben. Zum Schluss gab es noch eine Frage: “Warum haben wir eigentlich am 31.Oktober frei?“ Darauf antworteten viele der Kinder: „Da ist Halloween!“, aber ein paar wussten sogar schon: „Weil da der Reformationstag ist.“  Und so ging wieder eine aufregende Projektstunde  zu Ende.

Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv), der Stiftung Digitale Chancen sowie von „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

sagenhafte Reise durch Thüringen mit Rainer Hohberg

Auf geisterhafter Sagenreise durch Thüringen

Am gestrigen Donnerstag besuchten die Hortkinder der Klassen eins bis vier der Staatlichen Grundschule Steinbach – Hallenberg und einige andere Ferienkinder die Heinrich-Heine-Bibliothek, um den Geister- und Sagengeschichten von Autor Rainer Hohberg zu lauschen. Gemeinsam mit dem sagenerzählenden Gespenst Sagibur und den Protagonisten Tim und Tina gingen die Kinder auf eine Sagenreise kreuz und quer durch ganz Thüringen. Ob im Heinich, auf der Wartburg oder auf Burg Altenstein (in Bad Liebenstein), in ganz Thüringen wimmelt es nur so von phantastischen Geschichten über weiße Frauen, Schreckgespenster und eingemauerte Kinder. Über einige der sagenhaften Gestalten klärte der thüringer Autor auf. Nun wissen alle Kinder, die bei der schaurigen und spannenden Lesung aus dem Buch „Von Burgen, Rittern und Gespenstern“ dabei waren, dass man vor vielen Gespenstern gar keine Angst haben muss. Hohberg erklärte zum Beispiel, dass Geister oft entstanden sind, weil Menschen zu ihren Lebzeiten grausam oder herzlos waren. Diese bösen Menschen wurden verwunschen und können keinen Frieden finden, bis sie ihre Taten wieder gut gemacht haben. Wenn ihr also in der Nacht einmal einem Gespenst begegnet, lauft nicht weg. Vielleicht will es euch ja nur etwas Gutes tun, um sich von seiner Last zu befreien

Neben dem neu erworbenen Wissen über thüringer Sagen gingen ein paar der Ferienkinder auch nicht mit leeren Händen nach Hause. Eigens für die Besucher der Lesung hatte Autor Rainer Hohberg zwei seiner Hör- und eines seiner Bücher mitgebracht. Die drei Kinder, die bei einem Quiz über die Schlösser und Burgen in Thüringen am meisten wusste, wurden mit einem der Preise belohnt.

Zum Abschluss der Veranstaltung war nur noch eines zu sagen:‘ In jeder Sage steckt auch immer ein Fünkchen Wahrheit. ‚, denn das hat der Autor den Ferienkindern bewiesen.

Auf den Spuren Martin Luthers - eine multimediale Reise

Spielen, Lachen, Lesen lernen.

Vergangenen Donnerstag, den 29. September, waren 14 Schüler der Pestalozzi Schule Schmalkalden und des Staatlichen Förderzentrums Schmalkalden gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen sowie 6 weitere interessierte Kinder zu Besuch in der Heinrich-Heine-Bibliothek, um gemeinsam mit der Bibliotheksmitarbeiterin Frau Reum, der FSJlerin Christin Stengel und zwei ehrenamtlichen Lesepaten Frau Heysing und Frau Hoßner das Lesen zu üben.

Was zunächst sehr nach langweiligem  Deutschunterricht klingt, war ganz und gar nicht öde. Gemeinsam wurde in Gruppen das Mittelalter entdeckt. Die Kinder haben sich gegenseitig kleine Texte vorgelesen und auch vorlesen lassen. Zum Vorlesen hatten sie nicht nur die Lesepaten, sondern auch TING-Stifte, die Texte in vorgelesenem Format wiedergeben. Zusätzlich kamen noch die neuen Tablets der Bibliothek zum Einsatz, mit denen durch die LEYO-App ein Buch interaktiv erlebt werden konnte. Geschichten über Excalibur, stolze Ritter und das Leben auf einer Burg gab es zu hören und zu sehen und so verging die erste Projektstunde viel zu schnell, wie einige der Kinder fanden.

Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv), der Stiftung Digitale Chancen sowie von „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung „Hier steh - ich und wo stehst du?“

 

Reformation als großes Thema in der Heine-Bibliothek: seit dem 15.08.2016 ist die Reformationsausstellung „Hier steh ich - und wo stehst du?“ in der Bibliothek zu sehen. Luthers Ausspruch „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ist weltberühmt. Angelehnt an diesen Ausspruch machten drei Journalistinnen des Pressenetzwerks für Jugendthemen e. V. Luther und seine Bedeutung für junge Menschen zum Thema einer Ausstellung.

Tanja Kasischke, Frances Teuchert und Steffi Bergmann gingen der Frage nach, inwieweit Luthers Thesen junge Menschen heute noch bewegen und welche Bedeutung Religion für ihren Alltag hat. Entstanden sind zwölf sehr persönliche Porträts junger Menschen aus aller Welt.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag, 15.08.2016, hatten sich viele Interessierte eingefunden, unter anderem Frances Teuchert, selbst in Schmalkalden geboren und eine der Ausstellungsmacherinnen.

Bürgermeister Thomas Kaminski hob die Aussage der Südamerikanerin Barbara Dundas hervor, die meinte: „Religion darf nicht zwischen den Menschen stehen“. Diese hatte ihn sehr beeindruckt.

Dr. Kai Lehmann, Direktor des Museums Schloss Wilhelmsburg, betonte ebenfalls die Aktualität der Reformation. Luther habe damals mit seinen Thesen einen richtigen Hype ausgelöst. „Reformation kann wirklich fetzen!“, ist Lehmann überzeugt.

Frances Teuchert berichtete schließlich noch, wie die Ausstellung überhaupt zu Stande kam. Sie empfindet es als sehr spannend, mit jungen Menschen aus aller Welt zusammenarbeiten zu können und dabei neue Sichtweisen auf die Reformation zu eröffnen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17.09.2016 in der Heinrich-Heine-Bibliothek zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

Reise nach Italien

Letzten Freitag, den 01. 07. 2016, waren zwei Hortgruppen der Grundschule Schmalkalden in der Heinrich-Heine-Bibliothek zu Gast.

Unter dem Thema „Reisen in verschiedene Länder“ wurde den Jungen und Mädchen die Geschichte „Wir entdecken Italien“ vorgelesen, in der Sven mit seinen Eltern seinen italienischen Freund Giovanni besucht und die vier gemeinsam die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Traditionen Italiens kennenlernen. Wer gut aufgepasst hat, der konnte das anschließende Quiz mit Leichtigkeit beantworten und sein Wissen unter Beweis stellen.

Natürlich durfte auch das Basteln nicht fehlen: Jeder konnte sich eine Pizza aus Papier basteln. Paprika, Pilze, Salami, Schicken und Käse konnten nach Belieben ausgeschnitten und auf die Pizza geklebt werden. So entstanden kleine Genüsslichkeiten für den eigenen Geschmack – nur leider nicht essbar.

Ferienveranstaltungen

Jeden Donnerstag von 10 – 11 Uhr finden unsere Ferienprojekte statt, die sich mit dem Thema „Reisen in verschiedene Länder“ und der Fußball-EM beschäftigen. Unter diesen Themen waren bereits zwei Hortgruppen in der Heine-Bibliothek zu Gast. Den Kindern der Pestalozzi-Schule Schmalkalden wurden am 27.06. die Fußballgeschichten „Conni spielt Fußball“ und „Hexe Lilli und das verzauberte Fußballspiel“ vorgelesen. Anschließend bastelten die Jungen und Mädchen Wimpelketten, um für Deutschland zu jubeln. Wer wollte, konnte danach die Flaggen der verschiedenen Länder, die an der EM teilnehmen, ausmalen oder in der Kinderbibliothek stöbern.

Der Besuch der Gruppe aus Weidebrunn stand unter dem Thema „Orient“. Zuerst wurde den Kindern die Karte des Orients gezeigt, in der sie selbst mit Hilfe einer Vorlage die verschiedenen Länder ausmalen sollten. Auf fliegenden Teppichen konnte die Hortgruppe einem orientalischen Märchen lauschen. Weiterhin wurden Lesezeichen gebastelt und Gewürze mussten anhand ihres Geruchs erraten werden.

Thomas Hauck mit "Oma Frida"

Am Vormittag des 06.06.2016 machte Thomas Hauck in der Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ in Schmalkalden Halt und las den rund 50 Schülern der Pestalozzischule Schmalkalden und dem Förderzentrum Schmalkalden aus seinen Kinderbüchern vor. Aufgrund seiner Schauspielausbildung trug er verschiedene Geschichten mitreißend vor – so wurden nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Zuhörer blendend unterhalten.

In den ersten beiden Geschichten, „Oma Frida und das Seeungeheuer“ und „Oma Frida im Wüstenwirbel“ geht es um Oma Frida, die eines Tages ein kleines französisches Seeungeheuer auf der Straße findet. Kurzerhand nimmt sie es bei sich auf und gibt ihm den Namen Schoscho. Schoscho lebt in Oma Frida’s Kaffeetasse, bis Schoscho Heimweh bekommt und sie sich gemeinsam auf den Weg nach Frankreich machen. Tilli und ihr bester Freund Tim erleben in „Die Sommersprosse“ etwas Merkwürdiges. Beide haben genau 17 Sommersprossen im Gesicht, doch eines Morgens hat Tilli nur noch 16 Sommersprossen. In der letzten Geschichte, „Das Gummibärchen und der Braunbär“, weigert sich das kleine gelbe Gummibärchen von einem Kind zerkaut zu werden und macht sich auf den Weg in den Zoo, um sich mit dem Braunbären anzufreunden…

Thomas Hauck ist Autor von Kinder- und Erwachsenenliteratur, Schauspieler, Filmemacher und bildender Künstler. Er lebt in Berlin.

Kindertag 2016

Zum Kindertag veranstaltete die Heinrich-Heine-Bibliothek in Zusammenarbeit mit der Stadt Schmalkalden und dem Familienzentrum Schmalkalden am 01.06.2016 das Kinderfest.

Zahlreiche Kindergartengruppen versammelten sich kurz vor 10 Uhr auf der Salzbrücke und erwarteten den Beginn des Theaterstücks des Kieck-Theaters Weimar. Um die Wartezeit nicht allzu lang werden zu lassen, wurden Lieder wie „Das rote Pferd“ oder das „Fliegerlied“ gespielt, die passenden Bewegungen wurden von den Kindergärtnerinnen und den Mitarbeiterinnen der Bibliothek vorgemacht, die Kinder ahmten diese dann freudestrahlend nach.

Um 10 Uhr begrüßte die Märchenfee Tasifan die Kinder und schilderte gleich ihr Problem: Sie hatte ihren Märchenfiguren Urlaub gegeben und ohne sie könnte Tasifan den Kindern gar kein Märchen erzählen. „Wir können dir helfen!“, rief gleich ein Mädchen aus dem Publikum. Gesagt, getan. Die Rollen des Märchens „Dornröschen“ wurden nun nach und nach mit den Jungen und Mädchen aus dem Publikum besetzt. Während die Märchenfee erzählte, spielten die Kinder ihre Rollen und unterhielten Groß und Klein. Die übrigen Zuschauerinnen und Zuschauer bildeten das „Volk“ und wurden ebenfalls miteinbezogen, indem sie z.B. jubelten oder verschiedene Tierlaute nachahmten.

Anschließend konnten sich die Kinder an den Tischen der Heinrich-Heine-Bibliothek austoben: die Mitarbeiterinnen boten neben dem Basteln einer Blume samst Blumentopfgestaltung und einer kleinen Biene auch das Knüpfen von Loopies-Armbändern, Ausmalbilder und Glitzer-Tattoos an. Besonders letzteres erfreute sich bei den Kindern – und einigen Erwachsenen - größter Beliebtheit. Ab 14.30 Uhr wurden die Bibliotheksmitarbeiterinnen durch zwei Kolleginnen des Familienzentrums unterstützt, bei denen sich die Kinder schminken lassen konnten.

Das Bibliotheksteam bedankt sich bei der Stadtverwaltung Schmalkalden und allen übrigen Beteiligten  sowie den vielen Kindern für die gelungene Veranstaltung!

Bibliotheksführung

Spinnen, Make-up und Kung Fu

Am Mittwoch, den 04.05.2016, besuchte Frau Kümpel, Englischlehrerin an der Regelschule Floh, mit ihren 13 Schülerinnen und Schülern die Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ in Schmalkalden. Die Jugendlichen, die zum Teil mit Arabisch als Muttersprache aufgewachsen sind, teils mit Türkisch, Kurdisch oder Afghanisch, kamen überwiegend mit ihren Familien nach Deutschland, einige jedoch auch ohne ihre Eltern.

Nach zwei kurzen Filmen zur Einführung (Imagefilm „Netzwerk Bibliothek“ 2015 und "Bibliotheksangebote für Alle: ein Animationsfilm (ohne Sprache)“ des Deutschen Bibliotheksverbandes) erklärte Bibliotheksmitarbeiterin Frau Reum den 13- bis 16-Jährigen alles Wichtige zur Bibliothek und Ausleihe sowie zu den verschiedenen Medien. Darauf folgte ein Rundgang durch die 2 Etagen der Bibliothek. Dort konnten sich die Jugendlichen in aller Ruhe umschauen und ihren Interessen entsprechend Medien aussuchen. Die Bibliotheksmitarbeiterinnen Frau Becker und Frau Aderhold unterstützten hierbei tatkräftig ihre Kollegin und halfen bei Fragen zu Spinnen, Make-up, Fußball, Kung Fu und zum 2. Weltkrieg gerne weiter. Verständigt wurde sich hierbei teils auf Deutsch, teils auf Englisch. Einige zog es eher zu den Büchern, andere zu den DVDs, Hörbüchern und Musik-CDs sowie Konsolenspielen. Ebenso standen Wörterbücher bzw. Bücher mit Deutsch als Fremdsprache hoch im Kurs.

Am Ende der Veranstaltung erhielt jeder seinen eigenen Bibliotheksausweis und durfte sich die zuvor ausgesuchten Medien ausleihen. Das Bibliotheksteam war begeistert vom regen Interesse der Schülerinnen und Schüler – und freut sich schon auf ihren nächsten Besuch.